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Bodenbeläge

  1. Teppichböden
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Teppichboden spricht die Sinne an

Ein Teppichboden verwöhnt nicht nur die Augen, auch für den Körper und die Sinne ist er eine Wohltat. Es gibt unzählige verschiedene Dessins. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und geben Sie Ihren Räumen mit einem individuellen Teppichboden Charakter und Ausdruck. Und springen, hüpfen, tanzen Sie – tun Sie was Sie wollen! Ein Teppichboden nimmt Ihnen so schnell nichts übel.

Teppichböden wirken sich auf den gesamten Bewegungsapparat positiv aus. Das Laufen auffederndem Untergrund schont Muskulatur, Wirbelsäule und Füße. Neben dem Gehkomfort kommt auch die Sicherheit nicht zu kurz, denn Teppichböden sind extrem rutschsicher.

Der Fantasie keine Grenzen setzen

Teppichböden bieten in ihrer Vielfalt an Dessins und Farben unerschöpfliche Möglichkeiten der individuellen Raumgestaltung. Ob Velours, Schlinge oder Druckdessin: Die große Auswahl unter verschiedensten Oberflächen-Optiken lässt keinen Wunsch unerfüllt – kultivierte Wohnatmosphäre und hoher Komfort inklusive.

Sehen Sie selbst, was mit Teppichböden alles Möglich ist
Pflegehinweise

Pflegehinweis Teppichböden

Reinigung & Pflege von Teppichböden

Damit ein Teppichboden auch über Jahre hinweg gut aussieht, sollten Sie einige Grundregeln bei der Reinigung beachten.

Regelmäßiges Staubsaugen

Generell sollte zum Staubsaugen ein Bürstsauger oder ein Staubsauger mit Bürstvorsatz benutzt werden. Dies hat den Vorteil, dass durch gleichzeitiges Bürsten und Saugen auch tief sitzender und an den Fasern haftender Schmutz problemlos beseitigt werden kann. Bei grober Schlingenware aus Wolle und langfloorigen Teppichböden ist ein Staubsauger mit glatter Düse empfehlenswert.

Losen Schmutz und Flüssigkeiten entfernen

In der Regel kann loser Schmutz mit dem Staubsauger entfernt werden. Bei eingetrockneten Substanzen sollte die Schmutzstelle zunächst vorsichtig mit einem Löffel oder einem Messerrücken gelockert und dann abgebürstet oder abgesaugt werden. Flüssigkeiten sind möglichst mit einem saugfähigen Tuch oder Papier abzutupfen. Vermeiden Sie es, dabei die Flecksubstanz im Teppichboden zu verreiben.

Lösung mit lauwarmem Wasser

Wenn der Fleck trotz Bürsten und Saugen noch immer zu sehen ist, sollte er mit lauwarmem Wasser behandelt werden. Verwenden Sie dabei kein Spülmittel oder Waschpulver, weil die gereinigten Stellen sonst zur Wiederverschmutzung neigen.

Generell gilt:

Flecken immer sofort beseitigen. Die meisten Flecken lassen sich leicht entfernen, wenn sie gleich behandelt werden. Dies gilt besonders für verschüttete Flüssigkeiten, die man umgehend abtupfen sollte.

Fleckentfernung

Die Trockenreinigung

Bei der Trockenreinigung wird das Reinigungsmittel zunächst aufgestreut und dann mit der Bürste oder einem speziellen Teppichreinigungsgerät in den Bodenbelag hinein gerieben. Nach kurzer Trockenzeit lässt sich das Pulver zusammen mit dem Schmutz absaugen. Der Teppichboden bleibt während der gesamten Reinigungszeit begehbar.

Die Reinigung mit Teppichshampoo

Für die Entfernung von Flecken, die sich mit Wasser nicht beseitigen lassen, gibt es im Handel Teppichshampoos. Sogar fetthaltige Verschmutzungen lassen sich damit spielend entfernen. Wichtig ist bei dieser Reinigungsmethode, dass die angelösten Substanzen zwischendurch immer wieder aufgetupft werden müssen.

Die Reinigung mit Fleckentfernern

Wenn der Fleck nach den ersten drei Behandlungsmethoden noch immer sichtbar ist, hilft meist nur noch Fleckentferner. Der Bodenbelag muss dafür völlig trocken sein, außerdem sollten Sie sich genau an die Gebrauchsanweisung halten. Auf alle Fälle muss das Fleckenmittel vor Gebrauch an einer verdeckten Stelle des Teppichbodens getestet werden, damit Sie sicher sein können, dass sich der Teppichboden nicht verfärbt.

Umweltfreundliche Reinigung

Für die Reinigung der meisten Teppichböden ist die Verwendung chemischer Reinigungsmittel nicht notwendig. In der Regel genügen Bürstsauger mit Mikrofilter. Bei Wollberbern und langfloorigen Teppichen sollten jedoch Staubsauger mit glatten Düsen verwendet werden.

Feuchtreinigung

Die Feuchtreinigung ist eine Möglichkeit, selbst stärkste Verschmutzungen zu beseitigen. Hierbei wird das Reinigungsmittel entweder mit einem Schwamm, einer Bürste oder einem speziellen Shampooniergerät, das im Fachhandel oder in der Drogerie ausgeliehen werden kann, aufgetragen. Bei der Feuchtreinigung ist zu berücksichtigen, dass der Teppichboden etwa zwölf Stunden nicht begehbar ist. Alle Feuchtreinigungsverfahren setzen voraus, dass der Teppichboden fachgerecht verlegt wurde. Dies gilt besonders für Teppichböden, die ganz oder teilweise aus pflanzlichen Fasern bestehen. Ist dies nicht der Fall, besteht die Gefahr, dass der Teppichboden einläuft oder Falten wirft.

Die Feuchtreinigung auf den Punkt gebracht

Folgende Punkte sind bei der Feuchtreinigung unbedingt zu beachten:

  • Der Teppichboden darf niemals zu nass werden.
  • Das Reinigungsmittel sollte nie zu hoch dosiert werden.
  • Reinigungsrückstände müssen gründlich entfernt werden.
  • Der Teppichboden ist erst in trockenem Zustand wieder begehbar.

Tiefenreinigung

Wenn der Teppichboden trotz regelmäßiger Pflege nicht mehr gut aussieht, wird es Zeit für eine so genannte Tiefenreinigung. Diese Aufgabe sollten Sie einem gewerblichen Reinigungsbetrieb überlassen. Im Fachhandel weiß man genau, welches Verfahren in welchem Fall das geeignete ist, um den Teppichboden wieder wie neu erscheinen zu lassen.

PVC - Bodenbeläge sind unglaublich flexibel

Die Abkürzung PVC steht für Polyvinylchlorid. Dabei handelt es sich um einen unter Hitze verformten (thermoplastischen), aus Vinylchlorid durch Polymerisation hergestellten Kunststoff. Die Rohstoffe für PVC werden zu 43 % aus Erdöl und zu 57 % aus Steinsalz – das ist ganz gewöhnliches Kochsalz – gewonnen. Man unterscheidet zwei Arten: Hart-PVC und Weich-PVC (elastische).

Elastische Bodenbeläge sind sehr unterschiedlichen Belastungen unterworfen. Im Foyer eines Flughafens ist die Nutzungsintensität weitaus höher als in der Diele eines Privathaushaltes. Deshalb sind elastische Bodenbeläge in Beanspruchungsklassen eingestuft. Die Klassifizierung erfolgt nach K-Werten und der DIN EN 685. Unterschieden wird zwischen leichter (K1), mäßiger (K2), mittlerer (K3), starker (K4) und sehr starker (K5) Beanspruchung.

Die EN 658 unterscheidet zwischen den Verwendungsbereichen “Wohnen,” “Gewerblich” und “Industriell.” An die Qualität von Bodenbelägen im Objektbereich (öffentliche, gewerbliche oder industrielle Nutzung) werden weitaus höhere Anforderungen gestellt als an die in Privathaushalten genutzten (Homebereich).

Ob ländlich-rustikal, kühl-modern oder avantgardistisch – bei PVC-Bodenbelägen hat man die Qual der Wahl, denn das Spektrum an Farben, Texturen, Mustern und Effekten ist gigantisch. Die Dessins reichen von aufwendigen, zeitlos eleganten Steinoptiken über naturgetreue Reproduktionen edler Hölzer bis hin zur klassischen Fliesenoptik und Fantasiemustern. Klare geometrische Muster, raffinierter Metallic-Look oder moderne Dekore voller Leben – die Gestaltungsvielfalt ist unbegrenzt. Lassen Sie sich auf das Spiel mit Farben und Formen ein und kombinieren Sie verschiedene Dessins und Materialien nach Ihrem persönlichen Geschmack. Schaffen Sie sich auf diese Weise ein unverwechselbares, individuelles Raumerlebnis.

Design - PVC - Beläge

Design-Beläge sind die Stars unter den elastischen Bodenbelägen. Sie eignen sich für besonders repräsentative Innenräume im gewerblichen, öffentlichen oder privaten Bereich. Wo immer gehobene Ansprüche an Qualität und Optik gestellt werden, sind hochwertige Design-Bodenbeläge aus PVC oder Kautschuk eine interessante Alternative zu anderen Belagsarten. Neben der exzeptionellen Qualität von Design-Bodenbelägen ist ihre bedeutendste Eigenschaft, dass sie eine unglaubliche Vielfalt an Dessins und Farbstellungen bieten.

Lassen Sie sich auch zu den Variationsmöglichkeiten bei PVC inspirieren:
fehlt hier Inhalt??

Reinigung und Pflege von PVC und Kautschuk-Belägen
Pflegehinweise

Pflegehinweis PVC-Beläge

I. Reinigung und Pflege von PVC-Belägen

II. Reinigung und Pflege von Kautschuk-Belägen

I. PVC-Beläge

1. Allgemeines

Alle Design-Bodenbeläge müssen regelmäßig gereinigt werden, wobei Art und Aufwand sich nach dem Einsatzbereich und der Frequentierung des Belages richten. Diese Maßnahmen sind wichtig für die entsprechende Optik und Hygiene und haben weiterhin Auswirkungen auf die Lebensdauer des Bodenbelages.

2. Vorbeugende Maßnahmen

Bereits bei der Planung eines Bauvorhabens bzw. einer Fußbodenebene muss berücksichtigt werden, dass im Gebrauch möglichst wenig Schmutz und Feuchtigkeit auf den Belag getragen wird. Aus diesem Grunde empfehlen wir unbedingt Abtretersysteme bzw. Schmutzfangmatten in den Eingangsbereichen zu installieren. Diese müssen so eingeplant werden, dass das Betreten unvermeidbar ist und sollten mindestens sechs Schrittlängen groß sein.

3. Bauschlussreinigung

Nach der Verlegung ist eine Bauschlussreinigung durchzuführen. Hierbei werden alle Verschmutzungen und produktionsbedingten Rückstände mit einem Grund- oder Aktivreiniger restlos entfernt. Anschließend wird die Schmutzflotte vollständig beseitigt und mit klarem Wasser gründlich nachgespült, bis der Bodenbelag wieder im PH–neutralen Bereich ist. Bei werkseitig mit Polyurethan (PU) beschichteten Belägen ist Neutralreiniger einzusetzen.

4. Erstpflege/Einpflege

Nach dem vollständigen Abtrocknen ist der Bodenbelag einzupflegen. Hierfür haben sich Polymerdispersionen bewährt. In gewerblich genutzten Bereichen sind sogenannte Hartversiegelungen empfehlenswert. In medizinischen Bereichen und in Friseursalons sind desinfektionsmittelbeständige Beschichtungen einzusetzen. Die Beschichtungen sind dünn und gleichmäßig aufzutragen. Wir empfehlen im Wohnbereich einen mindestens 2–maligen, im gewerblichen Bereich einen mindestens 3–maligen Auftrag, jeweils über Kreuz (90°) versetzt. Werden diese Arbeiten manuell durchgeführt, sollte ein nicht-flusendes Wischtuch benutzt werden. Bei werkseitig PU-beschichteten Belägen entfällt die Erstpflege. Der Belag ist nach der Verlegung ggf. mit der Einscheibenmaschine mit einem weißen Pad überzupolieren.

5. Laufende Reinigung/Unterhaltsreinigung

5.1 Feuchtwischverfahren:

Vorhandene Verschmutzungen werden mit einem feuchten Tuch, unter Einsatz eines Neutralreinigers, aufgenommen und anschließend wird mit einem ausgepressten Tuch nachgewischt.

5.2 Polieren/Cleanern:

Bei diesem Verfahren wird der Belag mit einer entsprechenden Maschine poliert bzw. unter zusätzlichem Einsatz eines Spraycleanerproduktes, gereinigt. Beides bewirkt eine Verdichtung des Pflegefilms/der PU-Beschichtung und führt damit zu einer optischen Aufwertung des Belages. In beiden Fällen muss ein weiches Pad (weiß, max. rot) verwendet werden. Beide Verfahren gelten auch für werkseitig PU-beschichtete Bodenbeläge.

6. Grundreinigung

Eine Grundreinigung ist von Zeit zu Zeit erforderlich, z.B. dann, wenn durch die laufende Unterhaltsreinigung kein zufriedenstellendes Ergebnis mehr zu erreichen ist. Hierbei werden alle Schmutz- u. Pflegemittelrückstände mit einem Grund- oder Aktivreiniger restlos entfernt und die Schmutzflotte vollständig beseitigt. Danach ist wie unter Punkt 3 und 4 beschrieben zu verfahren. Auch ursprünglich werkseitig PU-beschichtete Bodenbeläge können nach einer gewissen Nutzungsdauer mit einer Polymerdispersion neu beschichtet werden, z.B. wenn die Fläche Gebrauchsspuren zeigt, welche dies erforderlich machen.

ACHTUNG:

Achten Sie bei der Auswahl der Reinigungs- und Pflegemittel darauf, dass diese aufeinander abgestimmt sind und beachten Sie die Herstellerhinweise. Substanzen mit färbender oder bleichender Wirkung müssen unverzüglich vom Belag entfernt werden, um eine bleibende Beeinträchtigung der Optik zu vermeiden.

II. Kautschukbeläge

1. Vorbeugende Maßnahmen

Ein großer Teil des üblichen Schmutzeintrages kann vermieden werden, indem Schmutzschleusen vor den Eingängen und Sauberlaufzonen in den Eingangsbereichen angelegt und in die laufende Reinigung einbezogen werden.

2. Bauschlussreinigung

Der neu verlegte Bodenbelag muss vor der Benutzung einer Bauschlussreinigung unterzogen werden, um produktionsbedingte Rückstände und Bauverschmutzungen zu entfernen. Hierzu wird CC-Grundreiniger R in einem Verhältnis von 11 bis 1:5 mit Wasser verdünnt eingesetzt. Die Reinigungslösung wird auf den Belag aufgetragen und der Boden nach einer Einwirkzeit von 10-15 Minuten mit einer CC - Einscheibenmaschine SRP mit Schrubbürste oder rotem Pad intensiv geschrubbt. Soll gemäß Punkt 3 eine Einpflege mit Polymerdispersionen erfolgen, zur Bauschlussreinigung ein grünes Pad verwenden. Harte (z.B. schwarze) Reinigungspads dürfen nicht benutzt werden, da der Belag ansonsten in der Oberfläche beschädigt ("verkratzt") werden kann und in der Nutzungsphase stärker anschmutzt. Die Schmutzflotte wird mit einem CC-Sprühsauger mit Hartbodenadapter oder dem CC-Hartbodenreinigungsgerät HR 1000 aufgenommen und der Belag mit klarem Wasser neutralisiert, bis alle Reinigungsmittelreste vollständig beseitigt sind.

3. Einpflege

An jede Bauschluss- oder Grundreinigung muss sich unmittelbar eine Einpflege anschließen, bevor der Fußboden begangen wird. Die Einpflege verleiht der Belagsoberfläche einen Pflegefilm, der den Boden vor mechanischen Einflüssen schützt, das Anschmutzverhalten verringert und die laufende Reinigung erleichtert.

3.1 Einpflege mit Wischpflegemitteln:

Nach der Bauschluss- oder Grundreinigung wird der Belag mit CC-Fußbodenreiniger R 1000 (auf Seifenbasis) oder CC-Fußbodenpflege R 1000 spezial (auf Basis wasserlöslicher Polymere) eingepflegt. Bei Verwendung von CC-Fußbodenreiniger R 1000 wird der Boden mit dem im Verhältnis 1:50 mit Wasser verdünnten Produkt ein- bis zweimal nass gewischt, wobei man jeweils die Restfeuchtigkeit trocknen lässt. Die Einpflege mit CC- Fußbodenpflege R 1000 spezial erfolgt durch einmaliges Nasswischen in einer Verdünnung von I: 10. Bei beiden Varianten wird der auf diese Weise entstehende Pflegefilm im Anschluss mit der CC-Einscheibenmaschine SRP 2+S und Polierbürste oder Polierpad verdichtet.

3.2 Einpflege mit Polymerdispersionen:

Bei Belägen mit strukturierter Oberfläche (keine Noppenstruktur !) und in besonderen Fällen bei Glattbelägen (z.B. bei aufgeraute Belagsoberfläche) ist zur Erleichterung der laufenden Reinigung und Erhöhung der Resistenz gegen Absatzstriche eine Einpflege mit CC Vollpflege seidenmatt oder CC-Bodenglanz 2000 (glänzend) möglich. Diese Art der Einpflege setzt voraus, dass der Belag vorher eine sehr sorgfältigen Bauschluss- bzw. Grundreinigung unterzogen wurde, da ansonsten gegebenenfalls kein gleichmäßiger Verlauf der Polymerdispersion erfolgt und der Boden nach Trocknung ein fleckiges Erscheinungsbild zeigt. CC-Vollpflege seidenmatt bzw. CC Bodenglanz 2000 wird zweimal unverdünnt in Form eines gleichmäßigen dünnen Filmes aufgetragen, wozu das CC –Profi Einpflegesystem Quickstep verwendet wird und die Befilmungen über Kreuz aufzubringen sind- Vor dem Zweitauftrag ist die Trocknung/Trittfestigkeit des vorhergehenden Filmes abzuwarten. Nach dem letzten Trocknen, das über Nacht erfolgen sollte, ist der Belag begehbar.

3.3 Hinweis:

In Ausnahmefällen kann bei besonderen objektspezifischen Anforderungen die im vorstehenden Absatz beschriebene Einpflege mit Polymerdispersionen unter Verwendung von CC-Secura-Hartversiegelung (z.B. Eingangsbereiche von Ladengeschäften und Schulen) oder CC-Medica-Hartversiegelung (z.B. Krankenhausabteilungen, Behandlungsräumen von Arztpraxen) durchgeführt werden. Fragen Sie hierzu wie auch zur Einpflege elektrostatisch leitfähiger bzw. ableitender Bodenbeläge vorab unsere anwendungstechnische Beratung.

4. Laufende Reinigung und Pflege

Die Entfernung von lose aufliegendem Staub und Schmutz ist durch eine Reinigung mit nebelfeuchtem Wischmop oder imprägnierten Tüchern im Feuchtwischverfahren möglich. Zur Beseitigung haftender Verschmutzungen erfolgt ein regelmäßiges Nasswischen oder eine Reinigung mit dem CC -Hartbodenreinigungsgerät HR 1000 unter Verwendung von CC-Fußbodenreiniger R 1000 (auf Seifenbasis) oder CCFußbodenpflege R 1000 spezial (auf Basis wasserlöslicher Polymere) in einer Anwendungskonzentration von 1:200-1:400. Durch regelmäßiges Polieren der pflegenden Rückstände mit der CC -Einscheibenmaschine SRP 2+S und Polierbürste oder Polierpad erzielt man einen strapazierfähigen Pflegefilm mit guter Optik. In Bereichen mit besonderen Anforderungen an die rutschhemmenden Eigenschaften des Belages ist zu berücksichtigen, dass der Gleitreibungsbeiwert durch häufiges Polieren der Oberfläche verringert wird. Bereiche, die einer regelmäßigen Desinfektionsreinigung unterzogen werden müssen, können mit CC -Desinfektionsreiniger Konzentrat (geprüft nach den Richtlinien der Liste DGHM und der DVG) behandelt werden.

5. Grundreinigung

Durch die Beanspruchung und den damit verbundenen Verschmutzungsgrad ist in bestimmten Zeitabständen eine Grundreinigung des Bodenbelages erforderlich. Abhängig von der Stärke der Beanspruchung und der Art der Unterhaltsreinigung kann dies z.B. im Objektbereich alle 6-12 Monate der Fall sein. Alte Pflegefilme, hartnäckige Verschmutzungen und andere Rückstände, die das Aussehen der Oberfläche beeinträchtigen, werden durch die Grundreinigung wirksam entfernt. CC -Grundreiniger R wird je nach Pflegefilmhärte in einer Verdünnung bis I :5 auf den Boden aufgetragen und dieser nach einer Einwirkzeit von 15-20 Minuten unter Verwendung einer CC-Einscheibenmaschine SRP mit Schrubbürste oder rotem Pad geschrubbt. Erfolgte eine Einpflege des Belages mit Polymerdispersionen, kann zur Grundreinigung ein grünes Pad verwendet werden. Die Schmutzflotte wird mit einem CC -Sprühsauger mit Hartbodenadapter oder dem CC Hartbodenreinigungsgerät HR 1000 aufgenommen und der Belag mit klarem Wasser neutralisiert, bis alle Reinigungsmittelreste vollständig beseitigt sind. Im Anschluss ist wieder eine Einpflege (wie unter Punkt 3 beschrieben) durchzuführen.

6. Entfernung von Flecken und Gummiabsatzstrichen

Hartnäckige Flecken und Gummiabsatzstriche lassen sich mit dem universellen Fleckentferner CC-Elatex in Verbindung mit einem Tuch oder kratzfreien Pad entfernen. Da das Produkt auch Pflegefilme anlöst, ist die behandelte Stelle im Spray-Cleaner-Verfahren oder durch Wischen mit einem mit dem Einpflegeprodukt angefeuchteten Tuch zu sanieren.

Diese Reinigungs- und Pflegeanleitung wurde in Absprache mit dem Bodenbelagshersteller erstellt. Die Qualität, Umweltverträglichkeit und die Anwendungsbereiche der genannten CC-Reinigungs- und Pflegemittel sind von unabhängigen Prüfinstituten gutachtlich bestätigt. Bei Beachtung dieser Reinigungs- und Pflegeanleitung ist garantiert, dass Wert und Schönheit Ihres Bodenbelages lange erhalten bleiben.

Durch Weitergabe dieser Reinigungs und Pflegeanleitung an seinen Auftraggeber erfüllt der Bodenleger bei Neuverlegung eines Bodenbelages die Vorschrift der DIN 18 365.

Haben Sie weitere Fragen zur richtigen Reinigung und Pflege von elastischen Bodenbelägen oder interessieren Sie sich für eine Reinigungsanleitung für textile Bodenbeläge, wenden Sie sich bitte an einen unserer Mitarbeiter.

Linoleum - ein Produkt der Natur

Linoleum zeichnet sich durch seine Strapazierfähigkeit, Elastizität und Langlebigkeit besonders aus. Es besitzt eine natürliche Antistatik, verfügt über eine natürliche bakteriostatische Wirkung und unterstützt außerdem die Wärme- und Trittschalldämmung im Haus. Linoleum ist weitgehend chemikalienbeständig, schwer entflammbar, zigarettenglutbeständig, verschleißfest und stuhlrollengeeignet.

Linoleum ist von jeher ein Bodenbelag, der sämtliche Forderungen nach umweltverträglichen Baumaterialien in herausragender Weise erfüllt, da er eben aus überwiegend natürlichen Rohstoffen besteht. Im Einzelnen handelt es sich hierbei um: Leinöl, natürliche Baumharze, Holzmehl, Korkmehl, Kalksteinmehl, Farbpigmente und Jutegewebe. Aufgrund dieser Inhaltsstoffe lassen sich Produktion und spätere Entsorgung eines Linoleumbodens äußerst umweltfreundlich gestalten. Außerdem spricht für Linoleum, dass es über hervorragende Gebrauchseigenschaften verfügt: natürliche Widerstandsfähigkeit, lange Lebensdauer sowie leichte Reinigung.

Die verschiedenen Einsatzbereiche

Linoleum findet man in öffentlichen und gewerblichen Einrichtungen (z.B. Schulen, Krankenhäuser oder Bürogebäude) besonders häufig, aber auch in privaten Haushalten. Für den Einsatzbereich gibt es kaum Beschränkungen. Lediglich in Nassräumen, z.B. in Bad, WC oder auch in Kellerräumen, sollte Linoleum nicht verlegt werden, da bei dauerhafter Einwirkung von Feuchtigkeit - vor allem von unten kommend - der biologische Abbau der natürlichen Inhaltsstoffe des Linoleums einsetzt. Wer trotzdem auch in Feuchträumen auf Linoleum nicht verzichten möchte, muss unbedingt für eine Abdichtung in Form einer zuverlässigen Feuchtigkeitssperre sorgen. In Kellerräumen oder nicht unterkellerten Räumen ist eine Dampfsperre zwingend notwendig: Fragen Sie hierzu Ihren Fachmann in Sachen Bodenverlegung!

Herstellungsverfahren

Linoleum erhält man durch Mischen und Zusammenkneten des sogenannten Linoleumzements, das sich aus Korkmehl, Holzmehl und mineralischen Füllstoffen (z.B. Kalksteinpulver, Farbpigmenten und Linoleummehl) zusammensetzt. Die so entstandene Masse wird mittels Kalander auf ein grobmaschiges Jutegewebe aufgetragen, welches als Trägermaterial dient. Dabei entstehen 2m breite Bahnen mit einer Dicke von 2-4 mm, die in einer Reifekammer ausgelegt und dort einer Wärmebehandlung unterzogen werden, die mehrere Wochen dauert. Nach der Reifung muss die Oberfläche veredelt werden, um so die Fähigkeit Schmutz abzuweisen, die Widerstandsfähigkeit sowie eine leichte Pflege der Nutzschicht sicherzustellen.

Reinigung und Pflege von Linoleum-Belägen
Pflegehinweise

Pflegehinweis Linoleum

Reinigung und Pflege von Linoleum

Diese Empfehlungen beruhen auf unseren allgemeinen Erfahrungen in der Praxis; sie entsprechen dem neuesten Stand der Reinigungstechnik, soweit er uns zum Zeitpunkt der Herausgabe bekannt war. Im Einzelfall wird jedoch für deren Vollständigkeit, Richtigkeit und Anwendbarkeit keine Haftung übernommen. Dies gilt insbesondere auch für die Reinigung und Pflege ableitfähiger Bodenbeläge.

1. REINIGUNG UND PFLEGE VON LINOLEUM

Die Nutzung eines ungepflegten Bodenbelages führt zu höherem Verschleiß und eventuell zu Verfärbungen. Schmutz, insbesondere in körniger Struktur, verstärkt die Scheuerwirkung auf der Belagsoberfläche. Deshalb hat jeder Belag ein besseres Aussehen, wenn er gepflegt wird. Pflege bedeutet eine Beschichtung mit porenfüllendem, schmutzabweisendem Material, das seidenmatt bzw. hochglänzend sein kann (vgl. Erläuterungen ATV DIN 18 365 zu Abs. 3.1.4). Armstrong DLW Linoleum ist pflegeleicht. Das werkseitig aufgebrachte Oberflächenfinish Linopol schützt die Oberfläche weitgehend gegen Beschädigungen während der Bauphase und bildet die Basis für die Pflege während der laufenden Nutzung. Bei der Auswahl der Reinigungs- und Pflegemittel für Linoleum ist grundsätzlich darauf zu achten, dass nur solche mit einem pH-Wert von maximal 9 angewendet werden, da zu stark alkalisch-aggressive Mittel die natürlichen Grundstoffe des Linoleums angreifen und den Belag zerstören können. Daher keine Schmierseife verwenden. Bei der Reinigung und Pflege von Linoleum unterscheidet man zwischen:

1.1 Bauschluß- bzw. Erstreinigung
1.2 Einpflege
1.3 Unterhaltsreinigung und -pflege durch Nasswischen, Feuchtwischen oder Cleanern
1.4 Grundreinigung
1.5 Trockene Pflegefilmsanierung

1.1 Bauschluß- bzw. Erstreinigung

Vor dem Nutzungsübergang wird der neue Bodenbelag bauseits einer Bauschluss- bzw. Erstreinigung unterzogen. Je nach Schmutzeintrag werden dazu a) Neutral- oder Alkoholreiniger oder b) Grundreiniger verwendet.

a) Bei geringer Verschmutzung empfiehlt sich eine Nassreinigung, wobei dem Wischwasser ein Neutral- oder Alkoholreiniger zugegeben wird.

b) Starke Verschmutzungen, welche nicht mit normalen für Linoleum geeigneten Reinigungsmitteln zu entfernen sind, erfordern eine Grundreinigung. Grundreiniger werden mit Wasser verdünnt aufgetragen und man lässt sie einige Minuten einwirken. Durch leichte mechanische Bearbeitung mit einer Einscheibenmaschine und unterlegtem, für Linoleum geeigneten Reinigungspad wird der Schmutz angelöst und anschließend mit dem Wischmop oder Wassersauger aufgenommen. Es ist nicht Sinn und Zweck der Grundreinigung, das Linopol-Finish zu entfernen. Vor der nachfolgenden folgenden Einpflege muss die gesamte Belagsoberfläche mit klarem Wasser neutralisiert werden und vollständig abgetrocknet sein (je nach Raumklima mind. 12-24 Std.).

1.2 Einpflege

Nach der Bauschluß- bzw. Erstreinigung wird das Armstrong DLW Linoleum eingepflegt. Die Einpflege vermindert Auswirkungen Mechanischer und färbender Vorgänge auf der Bodenbelagsoberfläche und erleichtert die Unterhaltsreinigung. Das Linopol-Finish verträgt sich gut mit den üblichen Linoleum-Pflegemitteln und muss vor der Einpflege nicht aufgerauht werden.

1.2.1 Gering bis normal frequentierte Bereiche

Auf gering bis normal frequentierten Flächen oder dort, wo kein Glanz gewünscht wird, sind Wischpflegemittel geeignet, die bei der Unterhaltsreinigung dem Wischwasser beigemischt werden. Zur Filmbildung wird empfohlen, in der Anfangszeit die Wischpflegemittel-Konzentration im Wischwasser 2 bis 3 mal so hoch wie normal einzustellen. Bei höherer Konzentration kann der zurückbleibende Pflegefilm auch auspoliert werden.

1.2.2 Stark frequentierte Bereiche

Stark frequentierte Flächen sind mit tritt- und wasserfesten Selbstglanz-Emulsionen oder Polymer- Dispersionen zu behandeln. Hierbei ist aus optischen Gründen matten Pflegemitteln der Vorzug zu geben. Die Pflegemittel hinterlassen nach dem Trocknen eine dünne Beschichtung auf dem Bodenbelag, die als Basis für die Unterhaltsreinigung dient. Bei einfarbigen oder nahezu einfarbigen Linoleumbelägen empfiehlt es sich, unmittelbar nach Abschluss der Verlegearbeiten eine Einpflege durchzuführen, damit der Belag gegen die Bauverschmutzung ausreichend geschützt ist.

1.2.3 Flächendesinfektion

In Bereichen, die regelmäßig flächendesinfiziert werden, ist der Linoleumbelag mit einer desinfektionsmittelbeständigen Polymerdispersion einzupflegen.

1.2.4 Doppelbodenelemente

Hier ist die Cleaner-Methode (siehe 1.3.3) anzuwenden. Eine Einpflege erfolgt nur im Feuchtwischverfahren mit entsprechenden Wischpflegemitteln.

1.3 Unterhaltsreinigung

Die Unterhaltsreinigung wird je nach Art und Grad der Verschmutzung mit auf die jeweilige Einpflege abgestimmten Reinigungs- und Pflegemitteln nach den im folgenden beschriebenen Verfahren durchgeführt.

1.3.1 Feuchtwischen

Leichte Verschmutzungen mit lose liegendem oder leicht haftendem Schmutz werden mit Feuchtwischgeräten und nebelfeuchten Wischbezügen aufgenommen. Dabei wird die Oberseite des Bodenbelages vollständig mit Wischwasser (Wischpflegemittel nach Hersteller- Angaben dem Wasser zugegeben) benetzt, ohne dass Wasser auf dem Bodenbelag stehen bleibt. Nach dem Abtrocknen bildet sich ein feiner Pflegefilm auf der Belagsoberfläche.

1.3.2 Nasswischen

Beim Nasswischen wird so viel Wasser verwendet, dass zunächst ein dünner Wasserfilm auf dem Bodenbelag stehen bleibt. Dem Wasser werden Mehrzweckemulsionen oder Wischpflegemittel auf Seifen oder Wachsbasis zugesetzt. Nach der Einwirkzeit wird auch fest haftender Schmutz gelöst und mit dem in der Wischpflegemittel-Lösung ausgespülten und ausgepressten Wischmop aufgenommen. Nach dem Trocknen bleibt auf dem Bodenbelag einfeiner Pflegefilm zurück. Die Methode erfordert keine Maschinen, sondern nur einen Doppelfahreimer mit Presse und einen Wischmop. In Bereichen, die regelmäßig nass desinfiziert werden, empfiehlt es sich, abgestimmte Desinfektionsmittel einzusetzen.

1.3.3 Cleanern

Unter Cleanern versteht man die (lokale) intensive Behandlung von hartnäckigen Flecken oder Begehspuren nach der Wischreinigung. Derartige Verunreinigungen werden mit kombinierten Reinigungs-Pflegemitteln (Cleaner) oder geeigneten Mehrzweckemulsionen besprüht. Die Behandlung der Verschmutzung erfolgt am besten mit Scheibenmaschinen, denen Reinigungspads unterlegt sind. Sehr alte Strichverschmutzungen können oft nur durch eine Grundreinigung beseitigt werden.

1.3.4 Maschinelle Reinigung und Pflege

Für großflächige Projekte gibt es Reinigungsautomaten, die in einem Arbeitsgang schrubben und saugen. Das Verfahren entspricht der Nassreinigung. Dem Wasser wird ein geeignetes Wischpflegemittel nach Anweisung des Automatenherstellers zugegeben. Damit sich ein Pflegefilm bilden kann, muss die Absaugung des Automaten gemäß Vorschrift des Geräteherstellers eingestellt werden.

1.4 Grundreinigung

Grundreinigungen sind entsprechend der Nutzung oder bei sehr hartnäckigen Verschmutzungen bzw. bei Pflegemittelüberlagerungen regelmäßig notwendig. Grundreiniger werden mit Wasser verdünnt aufgetragen und man lässt sie gemäß Herstellerangabe einwirken. Der Schmutz wird dann mit leichter mechanischer Bearbeitung (Reinigungspad) abgelöst und die Schmutzflotte mit dem Wassersauger abgesaugt. Ein- oder Mehrscheibenmaschinen mit Tank werden mit geeigneter Schrubbürste oder Treibteller und Reinigungspad ausgerüstet. Für Linoleum sind nur weiche oder mittelharte Reinigungspads geeignet. Nach der Grundreinigung muss die Belagsfläche so lange mit klarem Wasser nachgespült werden, bis alle Reinigungsmittel-Reste entfernt sind. Nach vollständiger Trocknung des Bodenbelages (je nach Raumklima mind. 12- 24 Std.) erfolgt eine erneute Einpflege. Reinigungs- und Pflegemittelhersteller bieten aufeinander abgestimmte Reinigungs- und Pflegemittel an. Es empfiehlt sich daher, die Reinigungs- und Pflegemittel eines Herstellers zu verwenden.

1.5 Trockene Pflegefilmsanierung

Anstelle der Nassgrundreinigung (siehe 1.4) kann bei entsprechendem Pflegefilmauftrag auch eine trockene Grundreinigung, die sogenannte Pflegefilmsanierung, erfolgen. Die Pflegefilmsanierung setzt einen mehrschichtigen Pflegefilmauftrag und die Kombimaschine 545 des Herstellers Nilfisk Advance AG voraus. Bei dieser Methode werden nur die tatsächlich angeschmutzten / beschädigten Pflegefilmschichten, z. B. Laufstraßen, mit der Nilfisk-Kombimaschine 545 und geeignetem Pad mit eingeschalteter Absaugung trocken angeschliffen, so dass eine gleichmäßige Mattierung des obersten Pflegefilms entsteht. Elektrostatisch gebundener Reststaub auf der Belagsoberfläche wird anschließend mit Lamellen-Wischgerät und Einweg-Vliestuch entfernt. Auf den geschliffenen Pflegefilm wird nun mit dem Wischmop eine neue Schicht Polymer-Dispersion aufgetragen. Nach der Trocknungszeit wird dieser neue Pflegefilmauftrag durch Polieren mit der Nilfisk-Kombimaschine 545 und geeignetem Pad unter Einsatz eines Cleaners an den übrigen Pflegefilm angeglichen. Diese Reinigungsmethode ersetzt die aufwendige Durchführung einer ganzflächigen Grundreinigung siehe 1.4, des verlegten Armstrong DLW Linoleums. Neben der Einsparung von Wasser, Abwasser, Arbeitsaufwand und –zeit ist diese Reinigungsmethode umweltfreundlich, kostensparend und durch Wegfall des alkalischen Grundreinigers zudem geruchsneutral und umweltfreundlich.

2. REINIGUNG UND PFLEGE VON ABLEITFÄHIGEM LINOLEUM

Bei der Reinigung und Pflege von ableitfähigem Linoleum werden die gleichen Maßnahmen angewendet wie unter 1.1 und 1.3 beschrieben. Um die elektrophysikalischen Eigenschaften des Bodenbelages nicht nachteilig zu verändern, empfehlen wir zur Einpflege ausschließlich den Einsatz von Wischpflegemitteln. Sollen zur Einpflege Beschichtungen zum Einsatz kommen, muss die Eignung des Mittels mit dem jeweiligen Pflegemittelhersteller abgestimmt werden.

3. ZUSATZMASSNAHMEN IM OBJEKT

3.1 Sachgerechter Einbau von Schmutzfangzonen

Vor der Eingangstür liegende Roste müssen über die ganze Türbreite reichen, so dass man nicht seitwärts an ihnen vorbeilaufen kann. Die Länge des Rostes muss zwei bis drei Schrittlängen, also ca. 150 cm, betragen. Es sollten möglichst ”offene” oder bewegliche Roste gewählt werden.

3.2 Verwendung von Läufern und Matten

Als Sauberlaufzone im Eingangsbereich können textile Läufer und Matten eingesetzt werden. Sie schützen den Bodenbelag vor Feinschmutz, Staub und Feuchtigkeit und können leicht gereinigt werden.

4. BESONDERE HINWEISE

4.1 Verfärbungen

Farbiger, vor allem schwarzer Gummi, kann bei längerem Kontakt mit dem Bodenbelag Verfärbungen hinterlassen, die nicht mehr entfernbar sind. Als Ursachen kommen in Frage:

Autoreifen; Rollen und Füße von Waschmaschinen, Kühlschränken, Kinderwagen u. ä.

Diese Verfärbungen entstehen nicht unmittelbar, sondern durch Einwanderung von Stoffen und anschließender Belichtung. Wenn derartige Verfärbungen vermieden werden sollen, müssen Rollen aus Polyurethan verwendet werden. Falls dies nicht möglich ist, empfehlen wir, Unterlagsplatten zu verwenden.

4.2 Ausschreibungstexte

Mustertexte zur Bauschlussreinigung und Einpflegemaßnahmen erhalten Sie bei unserem Beratungs-Service.

4.3 Bürorollstühle / Möbel

Bürorollstühle müssen für den Einsatz auf elastischen Bodenbelägen mit Rollen des Typs W nach EN 12529 ausgestattet sein, d. h. mit weichen Rollen oder – je nach Mobiliar – weichen Unterlagen wie z. B. Filzgleitern. Um Belagsschädigungen, speziell in Schulen o. ä. Objekten, zu vermeiden, muss zudem darauf geachtet werden, dass die Auflagefläche der Stühle u. a. Möbel abgerundet bzw. nicht scharfkantig ist. Dies ist bereits bei der Beschaffung bzw. beim Einsatz von Rollstühlen, Stühlen und Möbeln zu berücksichtigen.

5. HERSTELLERNACHWEISE

5.1 REINIGUNGS- UND PFLEGEMITTEL

Die genannten Hersteller gelten als Beispiele. Hier können die geeigneten Reinigungs- und Pflegemittel für Linoleum erfragt werden. Es können auch gleichwertige Mittel anderer Hersteller verwendet werden. Bei der Verarbeitung sind die produktspezifischen Herstellerbedingungen zu beachten, ggf. ist Rücksprache mit dem Mittelhersteller erforderlich. Die Verwendbarkeit und Verträglichkeit der Mittel liegt im Verantwortungsbereich des jeweiligen Herstellers, der hierzu gerne Auskunft gibt.

BUZIL-WERK
Wagner GmbH & Co
Fraunhoferstraße 17
87700 Memmingen
Tel. 0 83 31 / 9 30-6

JOHNSON WAX PROFESSIONAL
Landstraße 27 – 29
42781 Haan
Tel. 0 21 29 / 57 42 59

Dr.Schnell Chemie GmbH
Taunusstraße 19
80807 München
Tel. 0 89 / 35 06 08-0

CC-Dr. Schutz GmbH
Postfach 20 03 33
53133 Bonn
Tel. 02 28 / 9 53 52-0

Alfred Kärcher GmbH & Co. Reinigungssysteme
Alfred-Kärcher-Straße 28-40
71364 Winnenden
Tel. 0 71 95 / 14-0

TANA Chemie GmbH
Ingelheimstraße 1 - 3
55120 Mainz
Tel. 0 61 31 / 9 64-03

Diversey Lever GmbH
Mallaustraße 50 – 56
68219 Mannheim
Tel. 06 21 / 87 57-0

LOBA GmbH & Co. KG
Leonberger Straße 56 – 62
71254 Ditzingen
Tel. 0 71 56 / 3 57-0

Wetrok GmbH
Borbecker Straße 10
40472 Düsseldorf
Tel. 02 11 / 4 15 02-0

DREITURM GmbH
Postfach 11 40
36392 Steinau a. d. Straße
Tel. 0 66 63 / 9 70-0

objektTeam-GmbH
Freunder Weg 61
52068 Aachen
Tel. 02 41 / 88 98 10

Henkel - Ecolab GmbH
Postfach 13 04 06
40554 Düsseldorf
Tel. 02 11 / 98 93-0

RZ Chemie GmbH
Industriepark Kottenforst
53340 Meckenheim
Tel. 0 22 25 / 94 46-50

5.2 MASCHINEN UND GERÄTE

Cimex International
Wupper Straße 46
50859 Köln
Tel. 01 72 / 5 10 88 28

Nilco Reinigungsmaschinen
Postfach 14 80
71657 Vaihingen/Enz
Tel. 0 70 42 / 9 12-0

columbus REINIGUNGSMASCHINEN G. Staehle GmbH u. Co.
Postfach 50 09 60
70339 Stuttgart
Tel. 07 11 / 9 54 49 50

Nilfisk-Advance AG
Siemensstraße 25 / 27
25462 Rellingen
Tel. 0180 – 5 35 67 97

Diversey Lever GmbH
Mallaustraße 50 – 56
68219 Mannheim
Tel. 06 21 / 87 57-0

objektTeam-GmbH
Süsterfeldstraße 170
52072 Aachen
Tel. 02 41 / 88 98 10

Henkel - Ecolab GmbH
Postfach 13 04 06
40554 Düsseldorf
Tel. 02 11 / 98 93-0

TENNANT GmbH & Co. KG (Sorma)
Mühlstaße 90
73547 Lorch- Waldhausen
Tel. 0 71 72 / 1 81-0

Alfred Kärcher GmbH & Co. Reinigungssysteme
Alfred-Kärcher-Straße 28 – 40
71364 Winnenden
Tel. 0 71 95 / 14-0

Parkett

Seit Menschengedenken wird Holz als Baumaterial verwendet. Parkett - wie wir es heute kennen - gibt es in Europa seit Mitte des 18. Jahrhunderts. Damals wurde Parkett vor allem in Schlössern und Bürgerhäusern eingesetzt. Durch seine natürliche Eleganz unterstreicht Holz die Exklusivität des Interieurs. Deshalb: Entdecken Sie den natürlichen Charme eines echten Holzbodens!

Holz – von der Natur gemacht

Das Identifikationsmerkmal jeder Holzoberfläche ist ihre besondere Maserung, die sie genauso unverwechselbar erscheinen lässt wie der Fingerabdruck eines Menschen. Eben diese naturgewachsene Struktur, die für einen Holzboden so kennzeichnend ist, macht ihn zu etwas Individuellem, das besonders liebenswert sein kann. Das Faszinierende an Holzböden besteht nicht nur in ihrer Schönheit und besonderen Ausstrahlung, sondern zeigt sich auch in ihren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Parkett, egal aus welchem Holz, passt zu jedem Stil. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um modernes Möbeldesign oder antikes Mobiliar handelt, Parkett ist in der Lage sich dem jeweils dominierenden Stil unterzuordnen und dabei nicht aufdringlich zu wirken. Die zusätzliche Fülle an Holzarten, Farben und Mustern lassen keinen Gestaltungswunsch offen. Die zeitlose Schönheit eines Parkettbodens resultiert aus dem Naturprodukt Holz selbst: einmal, weil er eben aus diesem besonderen Naturmaterial hergestellt wird, und dann aber auch, weil dieser Bodenbelag auf ein Stück alte Handwerksqualität verweist. Deshalb sollte bereits bei der Planung und Gestaltung der Rat eines Fachmanns eingeholt werden, denn nur mit dem entsprechenden Fachwissen ist die langjährige Schönheit Ihres Parkettbodens gesichert.

Die Auswahl der am Markt befindlichen Holzböden ist insofern besonders umfangreich, da die unterschiedlichsten Sorten und Formate angeboten werden: sogenannte Hobeldielen, Stabparkett und Fertigparkett. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Massivholzböden und Fertigparkett. Unter Parkett versteht man alle Echtholzböden, die über mindestens 2mm Nutzschicht verfügen: je stärker die Nutzschicht, desto hochwertiger das Parkett. Massives Holz ist relativ teuer und verlangt eine professionelle Verlegung. Es lohnt sich: Denn es ist außergewöhnlich schön und sehr langlebig. Furniertes Fertigparkett hingegen kann - mit etwas handwerklichem Geschick – durchaus selbst verlegt werden und ist zudem in der Anschaffung deutlich preiswerter. Allerdings hat es den Nachteil einer kürzeren Lebensdauer, die sich auch nicht – wie das bei Massivholzböden der Fall ist – durch Überarbeiten verlängern lässt, da Fertigparkettböden eine geringere Nutzschicht aufweisen.

Holzböden sind in verschiedenen Optiken und Stärken erhältlich. Man unterscheidet zwischen Holzdielen und Stabparkett, zu dem auch das bekannte Fischgrätparkett zählt. Klassische Parkettböden aus Massivholz haben eine Stärke von 20 mm und mehr.

Stabparkett

Stabparkett, das umgangssprachlich oftmals nur als Parkett bezeichnet wird, besitzt eine lange Tradition und besteht aus kleinen Streifen (Stäben) Hartholz. Zu den bekanntesten Verlegemustern gehören Fischgrät, Schiffsboden und Tafelparkett.

Fischgrät – der Klassiker unter den Parkettböden

Das Fischgrät, ein traditionsreiches Muster, das sich vor allem als Hintergrund für liebevoll gesammelte Antiquitäten sehr gut eignet und hierfür immer wieder verwendet wird, lässt sich aufgrund seines zeitlosen Charakters durchaus auch mit modernem Design verbinden. Beleben Sie Ihr Ambiente mit dieser zeitlos schönen Optik!

Schiffsboden – Temperament mit Charakter

Der Schiffsboden bietet eine beeindruckende Grundlage für individuelle und charaktervolle Raumgestaltung. Er ist schnell zu verlegen und passt sich jedem Wohntrend hervorragend an.

Tafelparkett – Grundlage für schönes Wohnen

Edle Teppiche und wertvolle Möbel machen sich auf Tafelparkett besonders gut. Durch die ansprechende Musterung und durch sanfte Farben schafft das Tafelparkett eine überaus eindrucksvolle Raumatmosphäre.

Holzdielen – Harmonie und Ruhe

Die Holzdiele ist oftmals auch unter der Bezeichnung Landhausdiele (LHD) erhältlich. Sie vermittelt wegen ihres Formates dem Besitzer ein Gefühl von Großzügigkeit und Weite. Dadurch vermag sie modernen Vorstellungen von Lebensqualität zu entsprechen und besticht durch ihre harmonische und ruhige Ausstrahlung.

Die Bezeichnung “Fertigparkett” hat sich vor kurzem geändert: Im Zuge einer allgemeinen europäischen Normung spricht man nunmehr von “Mehrschichtparkett”.

Unter Mehrschichtparkett versteht man ein fertiges Fußbodenelement aus Holz, dessen Oberfläche behandelt wurde, oder aber eine Verbindung von Holz, Holzwerkstoffen und anderen Baustoffen, deren Oberseite aus Holz besteht. Eine Nachbehandlung der Oberfläche nach der Verlegung ist nicht erforderlich. Mehrschichtparkett kann “schwimmend” auf entsprechend geeignete Dämmunterlagen verlegt werden, wobei im Handel auch Elemente aus Mehrschichtparkett erhältlich sind, die vollflächig geklebt werden müssen. Fertig verlegt unterscheidet es sich optisch in keiner Weise von den Massivholzböden. Die Unterschiede liegen eher im Aufbau, in der Bearbeitung und in der Größe der Elemente. Fertigparkett gibt es bereits ab 7 mm Gesamthöhe – allerdings oftmals nur mit einer 2-3 mm starken Nutzschicht.

Reinigung und Pflege von Parkett-Belägen
Pflegehinweise

Pflegehinweis Parkett

Reinigung und Pflege von Parkett

Holzfußböden gehören zu den wertvollsten Bodenbelägen überhaupt. Um diesen Wert sowie die Schönheit eines solchen Bodens zu erhalten, muss auf die richtige Reinigung und Pflege geachtet werden. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um irgendwelche komplizierten Verfahren, sondern eher um ein paar kinderleichte Handgriffe. Beachten Sie die Grundregeln der Reinigung, so kann Ihr Parkettboden Generationen überdauern.

Schmutz schon im Vorfeld vermeiden

Schmutz und Splitt sind die Feinde des Parkettbodens. Da diese zumeist auf leisen Sohlen in die Wohnung getragen werden, empfiehlt es sich, schon direkt hinter der Eingangstür einen Fußabstreifer anzubringen. So kann der Schmutz erst gar nicht bis in den Wohnbereich hineingetragen werden.

Die einfache Pflege

Regelmäßige Pflege und Reinigung sind für das äußere Erscheinungsbild eines Parkettbodens sehr wichtig. Staubsaugen, Kehren mit einem feinen Haarbesen sowie das Wischen mit einem Mop reichen dabei völlig aus, weil sich auf diese Weise loser Schmutz (Staub und Sand) spielend beseitigen lässt.

Die stärkere Verschmutzung

Zu den stärkeren Verschmutzungen gehören Trittspuren oder haftender Schmutz. Diese können in aller Regel mit einem leicht angefeuchteten und gut ausgewrungenen Tuch durch Wischen beseitigt werden. Als zusätzliche Hilfe kann dem Wischwasser ein Reinigungsmittel auf Seifenbasis beigegeben werden, wobei Sie ein nasses Aufwischen des Bodens vermeiden sollten. Die Versiegelung kann nicht als Feuchtigkeitssperre wirken - auch dann nicht, wenn sie erst nach der Verlegung aufgetragen wurde. Durch das klimatisch bedingte Quellen und Schwinden der Holzfriese können feine Haarrisse entstehen, durch die stehendes Wasser eindringen kann.

Die Pflege von lackveredelten Oberflächen

Auch lackveredelte Oberflächen sind normalerweise sehr pflegeleicht. Zur Reinigung genügen Staubsauger oder Mop. Bei einer stärkeren Verschmutzung kann die lackveredelte Oberfläche ohne Probleme mit speziellem Parkett-Reiniger gesäubert werden. Dabei brauchen Sie sich keine Sorgen um den schönen Glanz Ihres Fußbodens machen. Die Oberfläche Ihres Bodens wird durch Verwendung spezieller Reinigungsmittel nicht angegriffen.

Die Pflege von naturgeölten Oberflächen

Um lange Freude an diesen Böden zu haben, ist es wichtig, die richtige Erstpflege zu beachten. Für die tägliche Reinigung genügt Staubsaugen oder Fegen. Darüber hinaus sollte jedoch am Anfang häufiger nebelfeucht mit Holzbodenseife gewischt werden, da diese nicht nur reinigt, sondern gleichzeitig einen Schutzfilm bildet. Achten Sie darauf, dass Sie dabei Ihren Holzboden nicht überschwemmen, denn bei zu viel Wasser wird auch das schönste Holz grau und stumpf. In Fällen besonders starker Beanspruchung wird eine zusätzliche Nachbehandlung mit Pflegeöl empfohlen. Diese Nachbehandlung sollte je nach Bedarf 1- bis 2-mal wiederholt werden. Mit der Zeit wird der Boden dann immer anspruchsloser, strapazierfähiger und vor allem noch schöner.

Die rasche Fleckentfernung

Holzfußböden besitzen die wunderbare Eigenschaft gegenüber Flecken unempfindlich zu sein. Nicht einmal Kaffee, Säfte, Schokolade, Ketchup oder Kaugummi können diesem Boden etwas anhaben. Sie sollten solche Flecken jedoch sofort entfernen, weil ansonsten die Gefahr besteht, dass hässliche Quellmarken entstehen können. Nach der Fleckentfernung sollte der Boden sofort mit einem sauberen, gut ausgewrungenen Tuch getrocknet werden.

Kleiner Ratgeber

Oft sieht das Missgeschick am Boden schlimmer aus, als es im Endeffekt tatsächlich ist. Es gibt kleine Tricks, um diese schlimm aussehende Flecken sofort wieder verschwinden zu lassen. Wenn Ihr Boden Flecken aufweist, die von Obst, Saft, Milch, Sahne, Limonade, Bier, Wein, Kaffee, Tee oder von Urin herrühren, benutzen Sie zur Reinigung lediglich Wasser mit Spülmittel. Schokolade-, Schuhcreme- und Absatzschleifflecken lassen sich mit Reinigungsbenzin entfernen. Dagegen sollten Sie bei Flecken aus Fett, Öl, Asphalt, Farbbänder, Druckfarbe, Tinte, Kugelschreiber und Lippenstift Spiritus anwenden. Und Blutflecken lassen sich letztendlich mit kaltem Wasser am Besten beseitigen.

So bekommt der Boden wieder Schliff

Sollte der Parkettboden nach jahrelanger Nutzung doch größere Abnutzungserscheinungen zeigen, so kann er ohne viel Aufwand abgeschliffen und neu versiegelt werden. Diese Arbeit sollte in die Hand des Parkettlegers gegeben werden, da so der Erfolg garantiert werden kann. Die Technik des Abschleifens und Neuversiegelns kann Ihnen neuen Glanz für mehrere Jahre bieten.

Laminat

Ein Laminatboden ist die mieterfreundliche Alternative zu den herkömmlichen Auslegewaren. Laminat bietet Ihnen Dekorvielfalt, ist pflegeleicht, lichtecht und preiswerter als Echtholz. Durch seine unendliche Dekorvielfalt werden Ihren Einrichtungsideen keinerlei Grenzen gesetzt. Sie können nach Herzenslust kombinieren und gestalten

Für das reizvolle Äußere der Laminatfußböden ist insbesondere die Dekorschicht verantwortlich. Der Begriff “Dekor” rührt vom Lateinischen und Französischen her und bedeutet soviel wie “farbige Verzierung” oder “Ausschmückung”. Diese Verzierungen sind im Prinzip fotografische Reproduktionen, also nichts anderes als Nachbildungen: Das Original wird als Vorbild verwendet und quasi abfotografiert. In der Tat sind diese Nachbildungen täuschend echt und können zum Teil kaum mehr vom ursprünglichen Original unterschieden werden.

Damit sind den verschiedenen Darstellungen praktisch keine Grenzen gesetzt. Gefolgt von Stein-, Keramik- und Fantasiedekoren belegen die Holznachbildungen in der Beliebtheitsskala der Dekore unumstritten den ersten Platz. Gefragt sind vor allem helle Imitationen, wie sie z.B. Buche, Ahorn, Esche und Eiche erzielen können; Holznachbildungen gibt es eigentlich in sämtlichen Varianten und Ausführungen.

Der Aufbau

Laminatböden bestehen aus 3 Schichten, wovon sich die erste aus dem Overlay und der Dekorschicht zusammensetzt, während die mittlere Schicht das Kernstück des Lamiants, die Trägerplatte darstellt. Dagegen fungiert die untere Schicht als Gegenzug sowie als Schutz vor Feuchtigkeit aus dem Unterboden. Diese 3 Schichten sind durch Laminat miteinander verbunden.

Das Overlay

Der Begriff “Overlay” stammt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie “Überzug” oder “Decke”. Gemeint ist hiermit die spezialbeharzte Lauffläche des Laminatbodens, also seine Nutzschicht. Durch dieses Overlay erhält der Laminatboden seine strapazierfähige und pflegeleichte Oberfläche.

Die Dekorschicht

Genau unter dem Overlay befindet sich die Dekorschicht, die aus beharztem Spezialpapier besteht, das mit fototechnischen Reproduktionen von Holz, Stein, Keramik und Fantasiemustern bedruckt wird. Durch diese Schicht erhält der Laminatboden seine Optik.

Die Kraftpapiere

Die sogenannten Kraftpapiere sind harzimprägnierte Papiere, die zwischen der Dekorschicht und der Trägerplatte liegen und für eine verbesserte Oberflächenhärte sowie Stoßfestigkeit sorgen.

Die Trägerplatte

Die Trägerplatte bildet das Kernstück eines Lamiatbodens. Hier haben sich zwei Ausführungen durchgesetzt: die HDF-Trägerplatte (High Density Fibreboard), sozusagen eine hochverdichtete Faserplatte und die MDF-Trägerplatte (Medium Density Fibreboard), eine mitteldichte Faserplatte.

Der Gegenzug

Mit Gegenzug wird die imprägnierte Schicht auf der Unterseite des Laminatbodens bezeichnet. Sie schützt insbesondere vor Feuchtigkeit aus dem Unterboden und verleiht dem Verlegeelement Formstabilität. Der Gegenzug besteht meist aus dem gleichen Laminat wie die Oberfläche, allerdings ohne Dekorschicht.

Die Aufbauhöhe

Da Laminatböden in der Regel eine Dicke von lediglich 6 bis 8 mm haben, eignen sie sich ideal für das Renovieren. Türen und Türzargen müssen beim Verlegen von Laminatböden auf Altbelägen nicht oder nur wenig gekürzt werden. Außerdem genügt beim Verlegen auf Nutzböden schon eine dünne Unterlage als Trennschicht zur Gehgeräuschdämmung. Bei solch idealen Bedingungen macht das Arbeiten erst richtig Spaß!

Nut und Feder

Nut und Feder sind eine seitlich angefräste Profilkonstruktion, die das Aneinanderfügen der Lamiatbodenelemente vereinfacht und darüber hinaus für eine stabile Verbindung sorgt.

Die Kantenimprägnierung

Die Kantenimprägnierung verleiht Nut und Feder Schutz vor eindringender Feuchtigkeit. Hierdurch kann weitgehend verhindert werden, dass die Laminatbodenelemente an den Kanten aufquellen. Es muss allerdings angemerkt werden, dass nur wenige Fabrikate mit dieser Kantenimprägnierung ausgestattet sind!

Reinigung und Pflege von Laminat-Belägen
Pflegehinweise

Pflegehinweis Laminat

Reinigung und Pflege von Laminat

In der Regel ist ein Laminatboden ganz einfach zu reinigen, da auf der glatten Oberfläche Schmutz und Staub kaum Halt finden. Sollte trotzdem einmal ein kleines Malheur geschehen, so ist auch das nur halb so schlimm, da die Hersteller meist gute Tipps zur Beseitigung solcher Unfälle bereithalten. Aufgrund der sehr glatten Oberfläche eines Laminatbodens ist ein aufwendiges Scheuern und Schrubben nicht nötig:
Es bedarf lediglich einer regelmäßigen Reinigung mit dem Besen oder Staubsauger.

Nebelfeuchtes Wischen

Sollte der Boden einmal stärker verschmutzt sein, so können Sie ihn ganz einfach mit einem nebelfeuchten Tuch aufwischen. Dabei sollten Sie allerdings darauf achten, dass so wenig wie möglich Wasser verwendet wird. Verwenden Sie deshalb auch keinen Wischmop, da dieser sehr viel Wasser auf dem Boden verteilt! Bei der Reinigung in Längsrichtung der Paneele lässt sich der Schmutz aus der feinen Oberflächenprägung optimal entfernen.

Verwenden Sie beim nebelfeuchten Wischen nur wenig Reinigungsmittel! In jedem Fall sollten Sie auf Schmierseife, Kernseife oder Scheuermittel verzichten und - idealerweise - mit klarem Wasser nachwischen! Achten Sie darauf, dass nach dem Wischen alle feuchten Stellen sofort mit einem sauberen Tuch trocken gerieben werden!

Fleckentfernung

Bei Flecken, die z.B. durch Schokolade, Fett, Saft, Süßigkeiten und Wein verursacht wurden, sollte zur Entfernung warmes Wasser und Reinigungsmittel auf Essig- oder Alkoholbasis angewandt werden. Zur Beseitigung der durch Teer, Wachsmalkreide, Lippenstift, Schuhcreme, Tinte, Kohle, Nagellack oder Zigarettenglut entstandenen Flecken sollten Sie die Empfehlungen des Herstellers beachten. Kerzenwachs- und Kaugummirückstände müssen Sie sorgfältig aushärten lassen und dann mit einem Kunststoffspachtel entfernen. Nach jeder Fleckentfernung sollte die betreffende Stelle immer mit einem feuchten Tuch abgerieben und hinterher trocken gerieben werden.

Kork ...... ein Stück Natur

Kork ist ein reines Naturprodukt, das aus der Rinde der Korkeiche gewonnen wird. Die Korkeiche (quercus suber) ist übrigens der einzige Baum, der durch das Entfernen der Rinde nicht geschädigt wird. Alle acht bis zwölf Jahre wird die Rinde bis zu einem gewissen Prozentsatz vorsichtig abgeschält und kann frühestens nach neun Jahren erneut abgetragen werden - wobei sich durch jede weitere Schälung die Qualität des Korks verbessert.

Kork ist also im wahrsten Sinne des Wortes ein "nachwachsender" und somit natürlicher Rohstoff, dessen bemerkenswerte Eigenschaften in seinem besonderen Aufbau liegen. Ein Kubikzentimeter Kork besitzt 30 bis 40 Millionen von Zellen, in denen Luft eingelagert ist und deren Zellwände weder Gase noch Flüssigkeiten hindurchlassen. Aus diesem Grund ist Kork ausgesprochen elastisch. Da er aber auch hervorragend als Wärmeisolator verwendbar ist und im Baubereich nicht verrottet, ist dieses Naturmaterial als Bodenbelag sehr beliebt geworden.

Aber auch am Beispiel “Kork” werden Sie feststellen, dass ein Naturprodukt nicht gleich langweilig aussehen muss.

Auch bei dieser Art des Bodenbelags, ist es möglich aus einer reichhaltigen Palette von Farben und Ausführungen zu wählen.

Reinigung und Pflege von Kork-Belägen
Pflegehinweise

Pflegehinweis Kork

Reinigung & Pflege von Korkböden

Korkböden sind sehr leicht zu reinigen und benötigen keine besondere Pflege. Je nachdem, wie viel Schmutz angefallen ist, können sie problemlos gesaugt, gefegt oder feucht gewischt werden.

Bei starker Verschmutzung gibt man dem Putzwasser eine kleine Menge handelsüblichen Allzweckreinigers bei. Aber Vorsicht! Es bedarf keines "scharfen" Reinigers! Verwenden Sie ein neutrales Produkt, dessen PH-Wert nicht höher ist als 7-8.

Auf jeden Fall sollte immer nur "nebelfeucht", d.h. mit möglichst wenig Wasser gewischt werden.

Korkbeläge mit gewachster Oberfläche werden nach dem Putzen 2 bis 3 Mal im Jahr hauchdünn eingewachst. Versiegelte Böden bedürfen keiner weiteren Pflege.

Wohnen mit Naturfaserbelägen

Teppiche und Teppichböden aus Naturfasern sind im wahrsten Sinne eine gute Grundlage für Wohnen in gesunder Umgebung. Hergestellt aus Sisal- und Cocos - und Hanffasern, wie auch Papierschnüren, sind diese Böden nicht nur schadstofffrei, sondern von Natur aus mit vielen positiven Eigenschaften ausgestattet. Sie sind - hochelastisch - schall- und wärmeisolierend - antistatisch - antibakteriell - schwer entflammbar - hygroskopisch (d. h. durch ständiges Aufnehmen und Abgeben von Feuchtigkeit aus der Raumluft erzeugt der Belag ein angenehmes gesundes Raumklima). Die verwendeten Naturfasern sind nachwachsende Rohstoffe, deren Produktion und Entsorgung die Umwelt in keiner Weise belasten. Zum Spinnen von Cocosgarnen - größtenteils nach wie vor manuell in den wichtigsten Anbaugebieten Indien und Sri Lanka - verwendet man die Fasern, die als Polster den uns bekannten - Fruchtfleisch und Milch enthaltenden - Kern der Cocosnuß schützend umhüllen, um ihn keimfähig zu halten. Die Cocosfaser bzw. das Garn ist von Natur aus beigefarbig. Das Warenbild des fertigen Gewebes, einige Qualitäten werden noch auf alten Handwebstühlen gefertigt, ist rustikal matt.

Sisalfasern werden aus den Blättern der Sisalagave gewonnen. Die Lieferländer der Fasern sind in erster Linie Mittel- , Südamerika und Afrika. Die Garne werden in einem relativ langwierigen Prozeß, in den Anbauländern oder in Europa maschinell versponnen. Der Naturton der Sisalfaser ist fast weiß. Es lassen sich hieraus eine große Vielfalt verschiedener Farbnuancen einfärben. Das Warenbild ist im Ganzen feiner als bei Cocos und hat einen leichten Glanz.

Nachdem der Hanfanbau, aufgrund des aus der Cannabis-(Hanf-) Pflanze gewonnenen Rauschgifts Marihuana, das lange Zeit bis zum Jahr 1996 in Europa verboten wurde, ist Hanf inzwischen ein sehr häufig verwendeter Rohstoff geworden. Die Rohfasern kommen aus europäischem Anbau. Bodenbeläge aus Hanf sind sehr strapazierfähig, abriebfest und beständig gegen Feuchtigkeit. Die Pflanze liefert feinste Faserqualität, die auch in der Bekleidungsindustrie gern verarbeitet wird. Sie läßt sich sehr gut färben. Wie bei anderen Naturfasern fällt auch bei Hanf die Stärke der Faser unterschiedlich aus. So bieten sich die stärkeren Fasern für die Herstellung von Bodenbelägen in gewebter oder genadelter Form an. Auch Hanf ist hygroskopisch und hat einen klimatisierenden Einfluß auf das Raumklima. Die für Teppiche und Bodenbeläge aus Papier eingesetzten Rohstoffe werden aus heimischen Nadelhölzern gewonnen. Durch den Harzinhalt ist das Material wenig schmutzempfindlich. Es vergfügt über eine hohe Abriebfestigkeit und ist sehr strapazierfähig.

Das Raumklima wird durch das hykroskopische Verhalten auch bei Papier positiv beeinflußt. Wie alle anderen genannten Naturfasern verhält sich Papier antistatisch.

Reinigung und Pflege von Naturfaser-Belägen
Pflegehinweise

Pflegehinweis Naturfaser

Reinigung und Pflege von Naturfaserbelägen

Wie pflegt man Bodenbeläge und Teppiche aus Naturfasern?

Die tägliche Pflege erfolgt mit handelsüblichen Staub- oder Kehrsaugern. Aufgrund der antistatischen Eigenschaften von Naturfasern haften Schmutzpartikelchen nicht am Gewebe.

Stärkere Verschmutzung sollte durch eine Hauptreinigung beseitigt werden. Bei Bodenbelägen aus Naturfasern darf keine Extraktion vorgenommen werden, da bei dieser Reinigungsart Wasser mit Druck in den Belag hineingeblasen und zurückgesaugt wird. Naturfasern nehmen Feuchtigkeit bis zum Eigengewicht auf. Dies bedeutet, daß große Mengen Restfeuchtigkeit bei Extraktion im Belag zurückbleiben. Das Resultat sind Öffnungen im Nahtbereich, Verfilzung des Belags, sowie Wasserränder.

Die korrekte Reinigung von Naturfaser-Bodenbelägen ist shampoonieren, unter Verwendung von Trockenshampoo aus der Dose oder Flüssigshampoo mit bis zu 5-fach reduzierter Wasserzugabe. Beides wird manuell oder mit einer Shampooniermaschine auf den Belag gebracht. Mit dem Schaum muß eine vollflächige kräftige Durchbürstung erfolgen, um den Schmutz aus der Faser zu lösen. Der schmutzige Schaum sollte auf dem Belag verbleiben, bis dieser abgetrocknet ist (ggfs. über Nacht). Anschließend ist der Schaum mit handelsüblichen Saugern zu entfernen.

Flecken wie Obstsäfte, Kaffee, Rotwein, Tee, Blut, etc. sollten unbedingt sofort nach Entstehen, vor Austrocknung, möglichst mit Fleckenentfernungsmitteln, jeweils nach Angabe des Herstellers, entfernt werden. Entsprechende Mittel der Fachfirmen sind im Fachgeschäft erhältlich. Diese Produkte sind gemäß Anweisung des Herstellers zu verwenden. Eine vorsichtige erste Behandlung mit Essigwasser kann erfolgen, sofern die chemischen Mittel nicht verfügbar sind. Flecken sollten immer vom Rand zur Mitte und nicht mit aggressiven Mitteln bearbeitet werden. Die Farbbrillianz läßt sich nach erfolgter Fleckenreinigung durch Anreiben mit einem, mit hellem Küchenessig leicht getränkten Tuch, wieder herstellen.